Lerntherapie

Das erfolgreiche schulische Lernen Ihres Kindes hängt weitestgehend davon ab, ob sich seine Fähigkeiten in allen grundlegenden Systemen bis zum Erreichen des Schulalters genügend ausreifen konnten. Wenn Ihr Kind bis dahin keine oder zu wenig Automatisierung bezüglich der Kontrolle über seine Körpersysteme wie zum Beispiel das Gleichgewicht, Sehen, Hören, Schmecken und die motorischen Fähigkeiten erlangt hat, kann dies trotz durchschnittlicher oder überdurchschnittlicher Intelligenz unterschiedliche Auswirkungen auf sein Lernverhalten und seine Lernfähigkeit haben.
Hier setzen wir mit unserem Konzept an. Wir betrachten die ganzheitliche Entwicklung Ihres Kindes und legen zunächst das Augenmerk auf die Förderung a l l e r Sinne bei Ihrem Kind, nicht nur auf seine erkennbaren Defizite.   
Wenn Sie an weiteren Informationen zum Berufsbild des Klinischen Lerntherapeuten interessiert sind, empfehlen wir Ihnen den Link von www.iigel.de

Lese – und Schreibstörung

weitläufig auch als Legasthenie bekannt.

Wie erkennen Sie, ob Ihr Kind eventuell von einer Lese- und/oder Schreibstörung betroffen sein kann? Hier einige Beispiele:

Probleme beim Hören

  • Ähnlich klingende Laute werden gerne verwechselt
  • bestimmte Wörter müssen häufiger wiederholt werden
  • Ihr Kind kann mehrere aufeinanderfolgende Anweisungen nicht befolgen
  • Der Wortschatz erscheint zu gering
  • Die Satzstrukturen sind einfach und fehlerhaft
  • Fragen werden missgedeutet

Probleme beim Sehen

  • Verwechseln ähnlich aussehender Buchstaben beim Lesen und Schreiben
  • Wörter werden falsch gelesen
  • Ihr Kind berichtet von sich bewegenden oder springenden Buchstaben
  • Keine Erinnerung an Gelesenes
  • Ihr Kind liest mit wenig Abstand zum Blatt
  • liest nicht gerne
  • Schwierigkeiten bei Ballspielen

Psychische Probleme

  • Lesen und Schreiben löst schnelle Ermüdung aus
  • Konzentration ist schlecht
  • Ihr Kind ist leicht ablenkbar
  • Häufiges Klagen über Bauch-, Kopfschmerzen vor allem im Zusammenhang mit Schule gehen
  • Hausaufgaben werden nur ungern oder gar nicht erledigt

Die oben aufgeführten Punkte sind nur ein Auszug aus einer Vielzahl von möglichen auftretenden Symptomen. Für eine genaue und zielsichere Diagnostik empfehlen wir Ihnen, Ihr Kind bei einem Kinder- und Jugendpsychiater vorzustellen. Häufig werden Sie von der Schule auch darauf aufmerksam gemacht, wenn Ihr Kind Schwierigkeiten im Erlernen des Lesens und Schreibens zeigt. Auch die Schule kann Tests zur Ermittlung einer möglichen Legasthenie durchführen.

Rufen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter !

 

Rechenstörung

auch als Dyskalkulie bekannt.

Typische Symptome:

  • Mengen schätzen und erfassen fällt Ihrem Kind schwer
  • es zählt noch viel mit den Fingern über ein gewisses Alter hinaus
  • gehörte Zahlen richtig aufschreiben gelingt nicht immer
  • auch bei der Dyskalkulie können Zahlendreher und - verwechslungen auftreten
  • Zahlen können gespiegelt geschrieben sein
  • Plus- und Minuszeichen werden verwechselt

Der Übergang von einer Rechenschwäche in eine Rechenstörung ist fließend, weshalb eine genaue Diagnostik äußerst wichtig ist. Da verfestigtes zählendes Rechnen als ein Leitsymptom gilt, fallen diese Kinder meistens erst ab dem zweiten Schuljahr auf.


Wir beraten Sie gerne und unterstützen Ihr Kind kompetent und zielorientiert !